Angesichts des Gerangels um den EU-Haushalt könnte im Folgenden eine Möglichkeit aufgezeigt werden, wo gespart werden kann. Ein wesentlicher Posten, um den gestritten wird, scheint ja die Agrarförderung zu sein.
Zu vermuten ist, dass sich die europäische nicht wesentlich von der amerikanischen Agrarförderung unterscheidet. Diese wird auf der Seite “Physicians Committee for Responsible Medicine” dargestellt:
Nahrungsmittel, die zu Übergewicht und chronischen Erkrankungen führen, werden durch gigantische Subventionen gefördert! Bauern, die Früchte und Gemüse anbauen, erhalten dagegen nur verschwindend geringe Subventionen.
Das Geld für die Subvention ungesunder Nahrungsmittel könnte eingespart werden, zugunsten gesunder Lebensmittel. Zu erwarten wäre, dass dadurch der Konsum gesunder Lebensmittel steigt, auch weil er für ärmere Konsumenten leistbar wird. Und natürlich auch, weil ungesunde Nahrungsmittel teurer werden.
Aber vielleicht steckt hinter der derzeitigen Förderungspolitik ja auch politisches Kalkül: immerhin werden durch die derzeitige Politik zahlreiche Arbeitsplätze u. a. in der Pharmaindustrie, Krankenhäusern, Pflege, Wissenschaft und Forschung etc. geschaffen. Ganz zu schweigen von Arbeitsplätzen in anderen Bereichen und sprudelnden Steuereinnahmen.
So berichtet das größte österreichische Nachrichtenmagazin “News” (Nr. 47) unter der Überschrift “Eine erfrischende Wirtschaftskraft”, dass durch das Engagement von Coca-Cola allein in Österreich knapp 14.000 Arbeitsplätze entstanden sind und Jahr für Jahr ein halbe Milliarde Euro Steuern eingenommen werden. Das entspricht einem halben Prozent des gesamten österreichischen Steuereinkommens. Kick-back-Zahlungen sind darin noch nicht enthalten!
Was machen da schon ein paar Übergewichtige oder Diabetiker mehr oder weniger?
















Kolorektaler Krebs ist einer der häufigsten Krebsarten in unserer Gesellschaft. Ein aktueller Bericht des AICR bestätigt und erhärtet die früheren Annahmen, dass dieser zu einem großen Teil durch unsere Lebensweise verursacht wird bzw. durch eine gesündere Lebensweise die Häufigkeit reduziert werden könnte.







