Omega 3 – Fettsäuren

Zunehmend tritt ins Bewusstsein, dass Omega 3-Fettsäuren, die der Körper nicht selbst bilden kann, wesentlich für unsere Gesundheit sind. Eine sehr ausführliche und meines Erachtens sehr gute und auch kritische Darstellung des derzeitigen Kenntnisstandes findet sich bei Wikipedia.

Im Folgenden erläutere und bewerte ich den aktuellen Kenntnisstand und erkläre, warum ich empfehle, Omega 3-Fettsäuren in die Ernährung aufzunehmen.

Kurz zusammengefasst haben Omega 3-Fettsäuren folgende Bedeutung:

  • wesentliche Rolle für die Entwicklung der Sehkraft und kognitiven Funktion des Kindes in der Schwangerschaft und den ersten Jahren des Lebens
  • wesentliche Wirkung auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Gehirns auch bei Erwachsenen
  • positive Wirkung auf Gesundheit von Herz und Gefäßen
  • positive Wirkung auf das Immunsystem
  • Beugt möglicherweise Autoimmunerkrankungen (z. B. Rheumatoide Arthritis) vor
  • Beugt möglicherweise Krebs vor
  • beeinflusst möglicherweise den Fettstoffwechsel positiv.

Im Besonderen werden gesundheitliche Vorteile diskutiert in Bezug auf folgende Störungen oder Erkrankungen:

Bei kritischer Durchsicht der Literatur muss leider festgestellt werden, dass es einen eindeutigen Beweis für die positiven Wirkungen bei den meisten der o. g. Erkrankungen nicht gibt. Ich finde es daher irreführend, wenn manche Hersteller von Produkten, Ölen oder Nahrungsergänzungsmittel eine positive Wirkung bei diesen Erkrankungen darstellen. Dies gilt auch, wenn die Wirkung mit einzelnen wissenschaftlichen Arbeiten scheinbar „belegt“ wird. Häufig gibt es nämlich auch wissenschaftliche Arbeiten, die zu anderen Ergebnissen kommen.

Warum empfehle ich bei dem gegenwärtigen Kenntnisstand Omega 3-Fettsäuren in der Ernährung besonders zu berücksichtigen:

  1. Unbestritten ist, dass Omega 3-Fettsäuren eine wesentliche Rolle in Aufbau und Funktion der Zellen unseres Körpers und dem Zellstoffwechsel spielen. (siehe meine Semesterarbeit)
  2. Unbestritten ist, dass die Nahrung der Menschen bis ins 19. Jahrhundert hinein ein ganz anderes Verhältnis von Omega 3-Fettsäuren (gute Fettsäuren) zu Omega 6-Fettsäuren (ungünstige Fettsäuren) enthielt (Verhältnis 1:1-2). Die Änderung der Ernährungsgewohnheiten und der Produktion der Nahrungsmittel führt zu einem Verhältnis von nunmehr 1:10-20.
  3. Wissenschaftliche Denkmodelle können mit der Veränderung der Fettsäurezusammensetzung in der Ernährung das Auftreten einiger der o. g. Erkrankungen erklären. Dies in Studien zu bestätigen steht jedoch wie oben ausgeführt vielfach noch aus.
  4. Eine Arbeitsgruppe um Prof. Berthold Koletzko hat in einer Konsensusempfehlung europäischer Wissenschaftler (s. Anhang) auf die Bedeutung der Omega 3-Fettsäuren insbesondere in der Schwangerschaft, Stillzeit und den ersten Lebensjahren für die Entwicklung von Gehirn, Nervensystem und Augen hingewiesen.

Auch die Omega 6-Fettsäure ist eine essentielle Fettsäure, d. h. auch sie kann vom Körper nicht gebildet werden. Jedoch kommt diese so häufig in unserer durch Getreide, Soja und Mais geprägten Nahrung vor, dass eine gesonderte Zufuhr über spezielle Präparate nicht notwendig ist. Eine Auslobung als besonders wertvoll auf Produkten ist daher völlig überflüssig.

Eher im Gegenteil. Sie sollten wie dargestellt bemüht sein, das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 zugunsten der Omega 3-Fettsäuren zu verschieben. Essen Sie daher möglichst häufig Omega 3-haltige Nahrungsmittel aus dem Pflanzenreich (insbesondere Leinöl) und Tierreich (Kaltwasser-Fisch).

Ob Omega 3-Fettsäuren in Kapseln (Fischölkapseln) eine ähnlich gute Wirkung zeigen wie mit der Nahrung aufgenommene Omega 3-Fettsäuren konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Auch dies spricht dafür, Omega 3-haltige Nahrungsmittel in die Ernährung einzubauen.

Warum empfehle  ich auf meinem Marktplatz die Öle der Ölmühle Fandler?

Natürlich war ich nach der Beschäftigung mit der Materie bemüht, die o. g. Empfehlungen auch für meine Familie und mich umzusetzen. Jedoch ist das im hektischen Alltag gar nicht so leicht. Die meisten Leinöle aus dem Lebensmittelhandel empfanden wir als ranzig. Das bewegt nicht gerade dazu, Leinöl in die Ernährung einzubauen. Der Grund ist, dass Leinöl nicht lange haltbar ist. Leinöl sollte nicht länger als 3 Monate bis zum vollständigen Verzehr gelagert werden. Bei der Ölmühle Fandler wird das Öl meist erst nach der Bestellung gepresst. Dies garantiert ein frisches Produkt. Bitte lagern Sie das Öl kühl und verbrauchen Sie eine angebrochene Flasche innerhalb von 10-14 Tage.

Genießen Sie Leinöl z. B. in Quarkspeisen, auf Salaten und im Tomatensaft.

Anhang:

Table 1 Conclusions and recommendations on Dietary fat intakes for pregnant and lactating women of the EU supported the Perinatal Lipid Intake Working Group (from Koletzko et al. w53x).

1. Dietary fat intake during pregnancy and lactation, as a proportion of energy intake, should be the same as that recommended for the general population

2. The omega-3 long-chain polyunsaturated fatty acid (n-3 LC-PUFA), docosahexaenoic acid (DHA), must be deposited in adequate amounts in brain and other tissues during fetal and early postnatal life. Several studies have shown an association between maternal dietary intake of fatty fish, or oils providing n-3 LC-PUFA during pregnancy and/or lactation and visual and

cognitive development as well as other functional outcomes of the infants. Pregnant and lactating women should aim to achieve a dietary intake of n-3 LC-PUFA that supplies a DHA intake of at least 200 mg/day. Intakes of up to 1 g/day of DHA or 2.7 g/day of n-3 LC-PUFA have been used in randomized trials without occurrence of significant adverse effects

3. Women of childbearing age can meet the recommended intake of DHA by consuming one to two portions of sea fish per week, including fatty fish, which is a good source of n-3 LC-PUFA. This intake of fatty fish rarely exceeds the tolerable intake of environmental contaminants. Dietary fish should be selected from a wide range of species without undue preference for

large predatory fish, which are more likely to be contaminated with methylmercury

4. Intake of the precursor, alpha-linolenic acid, is far less effective with respect to DHA deposition in fetal brain than the intake of preformed DHA

5. There is no evidence that women of childbearing age whose dietary intake of linoleic acid is adequate need an additional dietary intake of arachidonic acid

6. Some studies have shown that maternal intake of fish, fish oils or n-3 LC-PUFA results in a slightly longer duration of gestation, a somewhat higher birth weight and a reduced risk of early preterm delivery. The clinical importance of such effects with respect to infant health has not been fully elucidated

7. Screening for dietary inadequacies should be performed during pregnancy, preferably during the first trimester. If less than desirable dietary habits are detected, individual counselling should be offered during pregnancy as well as during lactation

Aus: Prof. Berthold Koletzko et al: The roles of long-chain polyunsaturated fatty acids in pregnancy, lactation and infancy: review of current knowledge and consensus recommendations. J. Perinat. Med. 36 (2008) 5–14

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Zunehmend tritt in unser Bewusstsein, dass Omega 3-Fettsäuren wesentlich für unsere Gesundheit sind. Eine meines Erachtens sehr gute und auch kritische Zusammenfassung des derzeitigen Kenntnisstandes findet sich bei Wikipedia. Daher möchte ich nicht zu sehr ins Detail gehen. Kurz zusammengefasst haben Omega 3-Fettsäuren folgende Bedeutung:

  • wesentliche Rolle für die Entwicklung der Sehkraft und kognitiven Funktion in der Schwangerschaft und den ersten Jahren des Lebens
  • wesentliche Wirkung auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Gehirns auch bei Erwachsenen
  • positive Wirkung auf Gesundheit von Herz und Gefäßen
  • positive Wirkung auf das Immunsystem
  • Beugt möglicherweise Autoimmunerkrankungen (z. B. Rheumatoide Arthritis) vor
  • Beugt möglicherweise Krebs vor
  • beeinflusst möglicherweise den Fettstoffwechsel positiv.

Im Besonderen werden gesundheitliche Vorteile diskutiert in Bezug auf folgende Störungen oder Erkrankungen:

Bei kritischer Durchsicht der Literatur muss leider festgestellt werden, dass es einen eindeutigen Beweis für die positiven Wirkungen bei den meisten der o. g. Erkrankungen nicht gibt. Ich finde es daher irreführend, wenn manche Hersteller von Produkten, Ölen oder Nahrungsergänzungsmittel eine positive Wirkung bei diesen Erkrankungen darstellen. Dies gilt auch, wenn die Wirkung mit einzelnen wissenschaftlichen Arbeiten scheinbar „belegt“ wird. Häufig gibt es nämlich wissenschaftliche Arbeiten, die zu anderen Ergebnissen kommen.

Warum empfehle ich bei dem gegenwärtigen Kenntnisstand Omega 3-Fettsäuren in der Ernährung besonders zu berücksichtigen:

    1. Unbestritten ist, dass Omega 3-Fettsäuren eine wesentliche Rolle in Aufbau und Funktion der Zellen unseres Körpers und dem Zellstoffwechsel spielen. (siehe meine Semesterarbeit)
    2. Unbestritten ist, dass die Nahrung der Menschen bis ins 19. Jahrhundert hinein ein ganz anderes Verhältnis von Omega 3-Fettsäuren (gute Fettsäuren) zu Omega 6-Fettsäuren (ungünstige Fettsäuren) enthielt (Verhältnis 1:1-2). Die Änderung der Ernährungsgewohnheiten und der Produktion der Nahrungsmittel führt zu einem Verhältnis von nunmehr 1:10-20.
    3. Wissenschaftliche Denkmodelle können mit der Veränderung der Fettsäurezusammensetzung in der Ernährung das Auftreten einiger der o. g. Erkrankungen erklären. Dies in Studien zu bestätigen steht jedoch wie oben ausgeführt vielfach noch aus.
    4. Eine Arbeitsgruppe um Prof. Berthold Koletzko hat in einer Konsensusempfehlung europäischer Wissenschaftler u. a. in der Arbeit: „The roles of long-chain polyunsaturated fatty acids in pregnancy, lactation and infancy: review of current knowledge and consensus recommendations“(J. Perinat. Med. 36 (2008) 5–14 ; s. Anhang) auf die Bedeutung der Omega 3-Fettsäuren insbesondere in der Schwangerschaft, Stillzeit und den ersten Lebensjahren für die Entwicklung von Gehirn, Nervensystem und Augen hingewiesen.

Auch die Omega 6-Fettsäure ist eine essentielle Fettsäure, d. h. auch sie kann vom Körper nicht gebildet werden. Jedoch kommt diese so häufig in unserer durch Getreide, Soja und Mais geprägten Nahrung vor, dass eine gesonderte Zufuhr über spezielle Präparate nicht notwendig ist. Eine Auslobung als besonders wertvoll auf Produkten ist daher völlig überflüssig.

Eher im Gegenteil. Sie sollte wie dargestellt bemüht sein, das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 zugunsten der Omega 3-Fettsäuren zu verschieben. Essen Sie daher möglichst häufig Omega 3-haltige Nahrungsmittel aus dem Pflanzenreich (insbesondere Leinöl) und Tierreich (Kaltwasser-Fisch).

Ob Omega 3-Fettsäuren in Kapseln (Fischölkapseln) eine ähnlich gute Wirkung zeigen wie mit der Nahrung aufgenommene Omega 3-Fettsäuren konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Auch dies spricht dafür, Omega 3-haltige Nahrungsmittel in die Ernährung einzubauen.

Warum empfehleich auf meinem Marktplatz die Öle der Ölmühle Fandler?

Natürlich war ich nach der Beschäftigung mit der Materie bemüht, die o. g. Empfehlungen auch für meine Familie und mich umzusetzen. Jedoch ist das im hektischen Alltag gar nicht so leicht. Die meisten Leinöle aus dem Lebensmittelhandel empfanden wir als ranzig. Das bewegt nicht gerade dazu, Leinöl in die Ernährung einzubauen. Der Grund ist, dass Leinöl nicht lange haltbar ist. Leinöl sollte nicht länger als 3 Monate bis zum vollständigen Verzehr gelagert werden. Bei der Ölmühle Fandler wird das Öl meist erst nach der Bestellung gepresst. Dies garantiert ein frisches Produkt. Bitte lagern Sie das Öl kühl und verbrauchen Sie eine angebrochene Flasche innerhalb von 10-14 Tage.

Genießen Sie Leinöl z. B. in Quarkspeisen, auf Salaten und mit Tomatensaft.

Anhang:

Table 1 Conclusions and recommendations on Dietary fat intakes for pregnant and lactating women of the EU supported the Perinatal Lipid Intake Working Group (from Koletzko et al. w53x).

1. Dietary fat intake during pregnancy and lactation, as a proportion of energy intake, should be the same as that recommended for the general population

2. The omega-3 long-chain polyunsaturated fatty acid (n-3 LC-PUFA), docosahexaenoic acid (DHA), must be deposited in adequate amounts in brain and other tissues during fetal and early postnatal life. Several studies have shown an association between maternal dietary intake of fatty fish, or oils providing n-3 LC-PUFA during pregnancy and/or lactation and visual and

cognitive development as well as other functional outcomes of the infants. Pregnant and lactating women should aim to achieve a dietary intake of n-3 LC-PUFA that supplies a DHA intake of at least 200 mg/day. Intakes of up to 1 g/day of DHA or 2.7 g/day of n-3 LC-PUFA have been used in randomized trials without occurrence of significant adverse effects

3. Women of childbearing age can meet the recommended intake of DHA by consuming one to two portions of sea fish per week, including fatty fish, which is a good source of n-3 LC-PUFA. This intake of fatty fish rarely exceeds the tolerable intake of environmental contaminants. Dietary fish should be selected from a wide range of species without undue preference for

large predatory fish, which are more likely to be contaminated with methylmercury

4. Intake of the precursor, alpha-linolenic acid, is far less effective with respect to DHA deposition in fetal brain than the intake of preformed DHA

5. There is no evidence that women of childbearing age whose dietary intake of linoleic acid is adequate need an additional dietary intake of arachidonic acid

6. Some studies have shown that maternal intake of fish, fish oils or n-3 LC-PUFA results in a slightly longer duration of gestation, a somewhat higher birth weight and a reduced risk of early preterm delivery. The clinical importance of such effects with respect to infant health has not been fully elucidated

7. Screening for dietary inadequacies should be performed during pregnancy, preferably during the first trimester. If less than desirable dietary habits are detected, individual counselling should be offered during pregnancy as well as during lactation

Aus: Prof. Berthold Koletzko et al: The roles of long-chain polyunsaturated fatty acids in pregnancy, lactation and infancy: review of current knowledge and consensus recommendations. J. Perinat. Med. 36 (2008) 5–14

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zuletzt bearbeitet am: 30. November 2012 um 19:03.